§218 minus §219a = Selbstbestimmung?

Antisemitismus, Reichspogromnacht
Der feministische Kampf um körperliche Selbstbestimmung ist immer auch ein Kampf um Paragraphen und juristische Rechte. Ist es also sinnvoll, feministische Kämpfe auf juristischer Ebene zu führen – und wenn ja, wo ansetzen? Referentin Ulrike Lembke sortiert für uns Paragraphenchaos und diskutiert über juristische und feministische Perspektiven auf den legalen Schwangerschaftsabbruch. Einen Schwerpunkt wollen wir auf die Frage legen, ob §218 und §219a verfassungskonform sind. Und ob eine Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen automatisch einen Zugang zu Abbrüchen garantieren würde. Kann eine Gesetzesänderung die Tabuisierung von Schwangerschaftsabbrüchen auflösen? Studien zeigen, dass ein Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen nicht zu weniger, sondern nur zu gefährlicheren Abbrüchen führt. Wir fragen, wem wieso dennoch ein Verbot nutzt. Ulrike Lembke ist Professorin für Gender im Recht und Aktivistin.

// 05.03.18 / 19 Uhr
// faq-infoladen / Jonasstr. 40

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